27. September 2021.
In der RF wurde ein Strafverfahren gegen den Kommandeur einer GRU-Spezialeinheit und seinen Stellvertreter eröffnet, die Wehrdienstleistende auf perverse Weise vergewaltigt hatten.
Journalisten gelang es, Dokumente des russischen Verteidigungsministeriums für den Dienstgebrauch zu erhalten, in denen Fakten von Gewaltverbrechen dargelegt sind, die der Kompaniechef der GRU in der Region Chabarowsk — Major Panow — und sein Stellvertreter, Hauptmann Jeruschewitsch, begangen haben.
So verlangte der Major im November 2020 von einem einfachen Soldaten Geld „für die Bedürfnisse der Kompanie“, und nach dessen Weigerung befahl er dem Soldaten, sich nackt auszuziehen, woraufhin man ihn verprügelte, mit gefesselten Händen an einen Baum band und drohte, sein Geschlechtsteil mit einem Tacker an den Stamm zu heften.
Davor, im August 2020, wurden ein Gefreiter und ein einfacher Soldat zu Panow zu einem „erzieherischen Gespräch“ gebracht, in dessen Verlauf der Major einen medizinischen Handschuh über einen Mopstiel zog und begann, „damit im Bereich des Gesäßes und des Damms des Gefreiten herumzufahren und drohte, ihn zu vergewaltigen“.
Ein weiterer in den Unterlagen des russischen Verteidigungsministeriums festgehaltener Fall ereignete sich im Januar 2021, als der Sanitäter der Kompanie auf Befehl von Panow und Jeruschewitsch einem Soldaten einen Einlauf machte, woraufhin dieser mit einem Mopstiel vergewaltigt wurde. Der Hauptmann filmte das mit dem Telefon.