Auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion entstand einige Zeit nach dem Zerfall des roten Imperiums ein Bund von Diktatoren, die einander feierlich militärische und finanzielle Hilfe versprachen, falls sich auf den von ihnen eroberten Gebieten das Volk auflehnt. Offiziell nannte man diesen Bund „Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit“, und der Legende nach sollen die Vertragsmitglieder einander im Falle einer äußeren Bedrohung helfen. Doch der Sinn der Organisation ist, einander bei der Niederschlagung von Volksunruhen zu helfen, wenn die örtliche Armee sich weigert, auf die eigenen Bürger zu schießen.
Auf diesem Bild ist die Kernbesetzung des Bundes der blutigen Diktatoren dargestellt – Lukaschenko, Putin, Nasarbajew und Paschinjan, der seine Händchen nach ihnen ausstreckt.